Konzerne, die die Welt verändern:
Du bist, was du liest. Nein! Doch! Ohh!
Ich bin jemand, der sich für die nahe und greifbare Zukunft interessiert. Wie ist die Arbeitswelt von morgen? Vernetz? Verheißungsvoll? Verkommen? Welche Konzerne prägen unseren Alltag? Nicht nur die Tech-Oligarchen aus den USA liefern derzeit einen erschreckenden Vorgeschmack, was die Zukunft bringt. Auch mein persönliches »Kapitel 3« als Leseratte und Autor zeigt eindringlich, was passiert, wenn Megakonzerne zu viele Grenzen überschreiten. Es gehört Dave Eggers Gesellschaftsroman »Der Circle«.
Die Protagonistin Mae nimmt uns mit in den Circle, einen angesagten Tech-Konzern, der nicht ganz zufällig wie eine Chimäre aus Apple, Meta und Alphabet wirkt und die totale Transparenz anstrebt. Wohin das führt? So viel spoiler ich: in eine packende Geschichte, aber nicht ins Paradies.
Mich hat das Buch nachdenklich gemacht, zu einem Roman inspiriert und ist so zu einem Teil von mir geworden.
Klappentext
Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich: Sie hat einen Job in der angesagtesten Firma der Welt ergattert – beim »Circle«, einem Internetkonzern im Herzen Kaliforniens, der Google, Apple, Facebook und Twitter vereint hat. Alle Kunden besitzen hier eine einzige Online-Identität, über die sich alles abwickeln lässt. Durch den Wegfall der Anonymität im Netz, so das Ziel der »weisen drei Männer« an der Spitze, soll die Welt besser werden. Mae taucht begeistert ein in diese neue Welt mit lichtdurchfluteten Büros, kostenlosen Gourmetmahlzeiten und täglichen Konzerten. Bald wird sie zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Transparenzwahn auf die Spitze – bis eine Begegnung mit einem geheimnisvollen Kollegen alles verändert …
Darum ist das Buch ein Teil von mir:
